In meiner Praxis biete ich über die Osteopathische Behandlung hinausgehend auch Akupunktur- bzw. Implantatakupunkturbehandlungen an. Diese wertvolle Kombination wird im folgenden Text genauer erläutert.


Therapiemethodiken


Man geht davon aus, dass über die kontrollierten Therapiemethodiken (Akupunktur/Osteopathie) die ursprüngliche Symptomatik des Patienten auf ein Kernproblem reduziert werden kann. Dieses „übrig gebliebene“ Kernproblem bedarf häufig einer intensiveren Behandlung. Die Annahme besteht, dass die negative Information dieses Kernproblems auf einen einzelnen Punkt am Ohrläppchen reduziert werden kann, welcher dann über eine gezielt gestochene Implantatnadel dauerhaft weiterbehandelt werden kann.


Implantat-Akupunktur


Die Implantat-Akupunktur ist eine spezifische Weiterentwicklung der Aurikulotherapie (Ohrakupunktur). Die Anwendungsgebiete und Erfahrungswerte ähneln stark den bekannten Indikationen aus dem Fachgebiet der Ohrakupunktur. Der Unterschied zur herkömmlichen Ohrakupunktur besteht darin, dass die Implantat-Akupunktur vorwiegend bei Patienten mit chronischen bzw. Langzeit-Indikationen angewendet werden sollte.

Die Entscheidung ob ein Implantat sinnvoll erscheint und über welche Dauer es die Beschwerden behandeln soll (3/12-15/60 Monate), kann ich als Therapeutin erst nach zwei bis drei vorangegangenen Osteopathie- bzw. Akupunkturbehandlungen treffen. Es wird davon ausgegangen, dass sich nach dieser Zeit der Behandlungen die Symptome des Patienten auf die Kernproblematik reduzieren.


Implantatnadel


Die Implantatnadel kann eine Lösung zur biologischen Langzeit-Akupunktur darstellen. Die Nadeln verbleiben für einen bestimmten Zeitraum im Ohr und lösen sich währenddessen auf. Sie werden vom Körper resorbiert. Die Nadeln bestehen aus einer künstlichen organischen Substanz auf Milchsäurebasis und entsprechen damit einem natürlichen Stoffwechselprodukt des Körpers. Während der Auflösungszeit im Ohr werden sie vollständig und rückstandslos verstoffwechselt. Das Risiko von Entzündungen ist gegenüber herkömmlichen Dauernadeln erheblich verringert, da sich die Einstichwunde bereits nach 1-3 Tagen wieder vollständig schließt. Die Nadeln sind nach dem Schließen der Einstichwunde völlig unsichtbar und werden vom Träger nicht wahrgenommen. (Quelle: http://www.lametec.de/corporate/Deutsch/Produkte.html)

Prinzipiell stellt diese Form der Implantatakupunktur keine Überbrückung der Beschwerden, sondern eine ganzheitliche konstitutionelle Weiterbehandlung dar.